Zum Thema Champagner hat Voltaire einmal geschrieben: „Die schäumende Natur dieses französ
ischen Weines offenbart das wahre Genie des französischen Volkes.“ Champagner ist der unumstrittene König der Weine, er steht bekanntermaßen für Luxus und rauschende Feste, bei ganz besonderen Anlässen wird Champagner getrunken. Die Champagne ist die berühmteste Weingegend der Welt, außerhalb dieses eher kleinen Weinanbaugebietes in Nordfrankreich darf sich kein Getränk Champagner nennen. Der Champagner gehört zu den Schaumweinen und jeder andere Schaumwein muss als Sekt bezeichnet werden, auch jedes abgeleitete Wort von Champagner ist im Zusammenhang mit jedem anderen Schaumwein verboten. Jedes Jahr wird auf Neue eine Traubenmenge festgelegt, die für die Champagner Erzeugung verwendet werden darf.
Die Kohlensäure im Champagner entsteht durch eine zweite Gärung, die in der Flasche stattfindet, erfunden wurde das Moussieren jedoch nicht von den Franzosen, sondern von den Engländern. Die Franzosen übernahmen diese Technik jedoch und so konnte es zum Entstehen des Champagner kommen. Das Besondere an der Champagne ist die Bodenbeschaffenheit und das abwechslungsreiche Wetter, das
manchmal auch sehr hart sein kann, aber generell weder zu heiß noch zu kalt ist und sich so optimal zur Herstellung von Champagner eignet. Nur drei Rebsorten sind als Ausgangsmaterial für den Champagner erlaubt, diese müssen natürlich aus der Champagne stammen.
Man sollte Champagner nicht auf Vorrat kaufen, er eignet sich nicht gut für eine lange Lagerung. Zum Zeitpunkt des Verkaufes hat der Champagner oft schon seine optimale Reife erreicht, danach sollte er nach Möglichkeit liegend und dunkel aufbewahrt werden. Nach dem Öffnen sollte der Champagner schnell getrunken werden.
